Radiologen bringen Licht ins Dunkel

Der Gemeinsame Bundesausschuss
in Abstimmung mit dem
Bundesministerium für Gesundheit
hat entschieden!

Am 25. März 2020 erreichte uns die Nachricht, dass der Gemeinsame Bundesausschuss in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Gesundheit entschieden hat, das Mammographie Screening aufgrund der Corona-Situation voraussichtlich bis zum 30. April 2020 auszusetzen.

Die betroffenen Radiologen mussten daraufhin die Standorte der Screening-Einheiten bis spätestens 30. März 2020 für den Screening-Betrieb vorübergehend schließen.

Wir Radiologen hoffen sehr, dass die Aussetzung des Mammographie-Screenings auf ein der Situation entsprechendes, vertretbares Minimum beschränkt wird und dass wir Sie, liebe Patientinnen, möglichst bald wieder in unseren Praxen begrüßen können.

Kurative Diagnostik bei Tastbefund oder speziellen Auffälligkeiten werden wir natürlich durchgehend durchführen.

Hier der Auszug zu den vorgegebenen Maßnahmen lt. Kassenärztlicher Bundesvereinigung

• Bis zum 30. April versenden die Zentralen Stellen keine neuen Einladungen zum Mammographie-Screening.

• Nach Beendigung der Aussetzung wird der Einladungsversand umgehend nachgeholt.

• Bis zur Aussetzung erstellte Mammographien sollen gemäß dem vorgegebenem Algorithmus befundet werden. Frauen, bei denen ein auffälliger Befund festgestellt wird, sollen eine Abklärungsdiagnostik innerhalb der vorgegebenen Fristen erhalten.

• Sollten aufgrund der Pandemie kooperierende Ärzte oder Standorte für veranlasste Leistungen nicht mehr zur Verfügung stehen, so sind Einzelfallentscheidungen zu treffen.Quelle: https://www.kbv.de/html/1150_45157.php

Links zum Thema:
Artikel im Ärzteblatt
Bekanntmachung Zentrale Stelle Bayern: